ÜBER UNS

WAS WIR MACHEN:

Medizinische Versorgung

 

Wir versorgen Patienten in einer medizinisch unterentwickelten Region durch Ausbildung malawischer Fachkräfte. Zukünftig kann so die medizinische Versorgung des Landes unabhängig von westlicher Hilfe verbessert werden.

Ausbildung von medizinischen Fachkräften

Aufbau lokaler Kapazitäten zur Verbesserung der Patienten-

versorgung in den Bereichen der Chirurgie und Labormedizin:

1) Wir bauen ein chirurgisches Ausbildungszentrum auf und etablieren ein akkreditiertes Chirurgen- Ausbildungsprogramm.

 

2) Wir bauen ein Ausbildungs- programm zur Qualitäts-

sicherung für Diagnostiklabore und Blutbanken auf, und bauen das labordiagnostische Leistungsspektrum aus.

Gemeindearbeit

Wir schulen Gemeinden unabhängig von äußerer Hilfe den Nöten und Herausforderungen ihrer Gesellschaft zu begegnen.

UNSER KONZEPT:

Wir investieren in:

  • Partnerschaft

  • Kapazitätzentwicklung durch Identifikation und Mobilisierung lokaler Fähigkeiten und Ressourcen

  • Überwinden armutsfördernder Weltanschauungen

  • Multiplikatorenqualifikation

um zu sehen, dass:

  • Menschen befähigt werden, Veränderung zu denken

  • Entwicklungsinitiativen von den betroffenen Menschen selber ausgehen- und nicht von einer ausländischen Organisation

Wir wollen erreichen, dass die betroffenen Menschen unabhängig und eigenverantwortlich werden und die traditionelle Rolle der westlichen Geber und afrikanischen Empfänger durchbrochen wird. Das ist uns wichtig, den wir haben erlebt, dass westliche Lösungsansätze die vor allem Ressourcen bereitstellen (ideell oder materiell bzw. finanziell), das lähmende Gefühl von  Abhängigkeit und die Überzeugung das die betroffenen Menschen ihre Lage nicht selbstständig verbessern können, verstärken, anstatt bei der Entwicklung helfen.

 

Unser Ansatz konzentriert sich bewusst darauf, diese Denkmuster zu identifizieren und zu durchbrechen. Wir möchten erreichen, dass die Initiative und Kompetenz zur Veränderung von den betroffenen Menschen selber kommt, und nicht eine westliche Organisation dahintersteht.

Wir dürfen erleben, dass sich die Teilnehmer unserer Trainingsprogramme ihrer Potentiale bewusst werden, und diese dann auch einzusetzen und Lösungen für Probleme finden, die wir als Außenstehende nicht mal sehen können. Rückblickend können die Teilnehmer dann sagen: „das haben wir alles alleine geschafft, actMED hat eigentlich gar nichts getan…jetzt schaffen wir den Rest, der uns am Herzen liegt auch noch, und zwar wieder alleine, weil wir es können!“

So verweiden wir Abhängigkeiten und verschwinden als Organisation im Hintergrund. Damit ist unser Ansatz ziemlich genau das Gegenteil wie man sonst üblich eine Organisation aufbaut. Wir versuchen damit das umzusetzen, was wir selber als armutsfördernden Irrglauben bei uns identifiziert haben, und wir wollen unseren christlichen Glauben wirklich ernst nehmen der sagt: nicht das Herrschen, sondern das Dienen soll unser Kennzeichen sein. Und so wollen wir auch bei dem Aufbau unserer Organisation bewusst die Spielräume anderer erweitern statt unsere zu vergrößern.

 

DIE GRÜNDER:

Dr.med. Jens Vaylann
(Ass. Professor für Chirurgie, Loma Linde University, Kalifornien, USA)
Vorstand
 ist ein in Köln ausgebildeter Facharzt für Allgemeinchirurgie. Während der letzten  Jahre hat er als Oberarzt in Kenia am Tenwek Hospital gearbeitet und kenianische Ärzte zu Chirurgen ausgebildet. Seit 2019 leitet er das Chirurgenausbildungsprogramm am Nkhoma Hospital in Malawi.

Dr. Eva Vaylann
Ph.D
Vorstand
ist Biochemikerin, ursprünglich aus der Metabolom- und Proteinforschung. Sie ist Programmdirektorin und Gründerin des Trainingsprogramms, das sich auf die Umsetzung internationaler Standards für Diagnostiglabore in Malawi konzentriert.

UNSER TEAM:

Rev. Walter Rutto
Gemeindetraining
 Leitung Kenia


ist unser akademischer Leiter des Gemeinde- Trainingsprogramm in Kenia. Er wurde 2013 und 2016 für seine Arbeit mit dem  "Tearfund USA Inspiring people"- Award ausgezeichnet.

Winny Chemutai
Gemeindetraining



ist Sozialarbeiterin und unsere regionale Leiterin des Gemeinde- Trainings-programm in Kenia.

 Alexander Euler

Medien und Gemeindetraining

 


 ist Mediengestalter und Kursleiter von "Reality Check" in Deutschland.

 

Alexander Staudacher
Vorstand und Geschäftsführer
 
arbeitet als Controller und engagiert sich für die FeG Bonn. Er ist für unsere Finanzen zuständig.

Stephen Mosheni
 Gemeindetraining
 

ausgebildet als Gesund-heitshelfer ist er nun ein passionierter Trainer unseres Gemeinde- Trainingsprogramm in Kenia und ganz Ostafrika.

Jose Luis Rodrigues
Gemeindetraining


ist unser Leiter des Gemeinde- Trainings- programmes und des Kinderheimes in Mosambik.

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Gilbert Harry
Gemeindetraining
Malawi


ist IT Spezialist und Jugendpastor. Er leitet unser Jugend-Trainingsprogramm in Malawi.
 

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Johan Malte Unteutsch
Logistik

arbeitet als Aufnahmeleiter und ist verantwortlich für die Lagerung und den Transport medizinischer Sachspenden nach Malawi.
 

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Chikonzero Likhoozi
 Gemeindetraining
 
hat einen BSc. in Wirtschaftswissenschaften und leitet unser Gemeinde- Trainingsprogramm in Malawi.

 Wir möchten eine neue Geschichte erzählen

 

Nicht die altbekannte Geschichte über die Nöte Afrikas, sondern über ihr Vermögen und ihre Fähigkeit zur Eigenverwaltung.

 

Denn die alte Geschichte über Afrika kommuniziert die zerstörende Botschaft, dass nur die ökonomisch Reichen die Armen retten können. In dieser Geschichte werden beide Seiten zu Verlierern: die ökonomisch Armen werden immer weiter paralysiert Eigenverantwortung zu übernehmen und die ökonomisch Reichen werden immer mehr in ihrem Irrglauben bestärkt, die Lösung zu haben.

 

Es ist eine Geschichte, die Stereotype und eine beschränkte Weltsicht erschafft.

  Armut neu definieren

Die Menschen mit denen wir arbeiten sind von chronischer Armut betroffen. Neben komplexen wirtschaftlichen und politischen Ursachen haben wir gelernt, das armutsfördernde Überzeugungen und Weltanschauungen einen entscheidenden Einfluss haben. Denn unsere Überzeugungen beeinflussen, wie wir uns verhalten.

Unser Programm beginnt mit der Identifizierung der Überzeugungen, die Gemeinschaften in Armut halten...

 

mehr

Der Kampf gegen Armut beginnt in den Herzen und Köpfen aller Beteiligten

Unser Projektansatz konzentriert sich  bewusst auf die Stärkung der Handlungsfähigkeit und der vorhandenen Kapazitäten betroffener Menschen.

 

So können sie nachhaltige Entwicklungen selbständig und unabhängig von äußerer Hilfe erzielen, und Lösungen für Probleme finden, die wir als Außenstehende nicht mal sehen können. Damit wird die Verantwortung über Entwicklung in die kompetenten Hände der Menschen in den Entwicklungsregionen zurückgegeben.

Unsere Werte

Wir bekennen uns zum christlichen Glauben und der  biblischen Aussage, dass alle Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind und das Recht und die Möglichkeit haben, ein gerechtes, freies und würdevolles Leben zu führen. Daher lehnen wir Bedingungen, Strukturen und Systeme ab, die Armut, Ungerechtigkeit, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung aufrechterhalten.

Wir glauben, dass nachhaltige Entwicklung Veränderungen von allen Beteiligten erfordert; von denjenigen mit Macht, Reichtum und Einfluss, die kontrollieren und eine Haltung des übermäßigen Konsums zeigen, und auch von denjenigen, die von repressiven Strukturen und Systemen betroffen sind.

Wir unterstützen Menschenrechte, kulturelle und spirituelle Sensibilität, Geschlechtergerechtigkeit. Wir sprechen uns gegen jede Form der Diskriminierung (Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Kultur, politischer Zugehörigkeit, Religion, Alter und sexueller Identität) aus.

Unsere Beziehungen zu den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, basieren auf gegenseitigem Respekt. Wir lehnen eine Mentalität von Wettbewerbsmacht, Position, Status oder Kontrolle ab.

Wir verpflichten uns, eine lernende Haltung zu bewahren, demütig und geduldig zu sein, und in Liebe miteinander umzugehen.

Wir verpflichten uns den höchsten professionellen, ethischen und moralischen Standards, und erkennen unsere Rechenschaftspflicht gegenüber denen, mit denen wir zusammenarbeiten, gegenüber denen, die uns unterstützen, untereinander und letztendlich gegenüber Gott, an.