BEREICH LABORMEDIZIN

Wir setzen internationaler Standards für Diagnostiklabore um und bauen eine dezentrale, nationale Blutbank auf. 

IMPLEMENTIERUNG INTERNATIONALER STANDARDS FÜR DIAGNOSTIKLABORE:

EIN WICHTIGER SCHRITT ZUR RICHTIGEN DIAGNOSE

Jährlich sterben circa 12 Millionen Menschen im subsaharischen Afrika - die meisten an Infektionskrankheiten. Ein Arzt kann nur allein durch seine Untersuchung nicht unterscheiden ob ein Patient Malaria, Meningitis oder Sepsis hat- alles Krankheiten die ein schnelles und spezifisches Handeln nötig machen. Oft enthält das Blut die Antwort, deswegen wird es zum Testen ins Labor geschickt.

Doch die Mehrheit der afrikanischen Labore kann keine qualitative Grunddiagnostik anbieten, eine Fehlerrate von über 50% ist normal. Entsprechend führt das in der Patientenversorgung in 50% der infektionsbedingten Krankheitsfälle zu unangemessener Behandlung, falschem und resistenzförderndem Einsatz von Antibiotika, erhöhter Morbidität und unnötigem Verlust des Lebens.

Verlässliche Laborparameter sind auch unentbehrlich für angemessene und rechtzeitige Reaktionen auf Epidemien und zur Krankheitskontrolle. Bei den beschriebenen Fehlerraten fehlt den eh schon ressourcenarmen Provinz- krankenhäusern damit ein weiteres wichtiges Werkzeug in der Erkennung und Behandlung von Krankheiten.

 

Trotz seiner Signifikanz in der Patientenversorgung ist die Labormedizin in Afrika ein sehr vernachlässigter Bereich.

 

Wir implementieren Programme, die klinische Labore schrittweise zur Erfüllung internationaler Standards führt, die durch die Internationale Organisation für Normung (ISO) vorgegeben werden, und zur Akkreditierung durch das Council for Health Service Accreditation of Southern Africa führt. Dadurch wird die Patientenversorgung in der Projektregion verbessert.

ERIDEMIEN FRÜHZEITIG ERKENNEN, ANGEMESSENE BEHANDLUNG UNTERSTÜTZEN, ÜBERWACHUNG VON INFEKTIONS-KRANKHEITEN

EINE DEZENTRALE, NATIONALE BLUTBANK FÜR EINE NACHHALTIGE, LEBENSRETTENDE VERSORGUNG MIT BLUTPRODUKTEN

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Bluttransfusionen sind ein wichtiger Kerndienst jedes Gesundheitssystems.    Bluttransfusionen sind nötig bei schweren Malariaerkrankungen, die jedes Jahr das Leben tausender Kinder in Malawi fordert, aber auch bei Blutungen vor, während oder nach der Geburt, bei Sichelzell- und  anderen genetischen Bluterkrankungen. Auch Verkehrsunfälle und chirurgische Eingriffe erfordern lebensrettende Bluttransfusionen.

 

Die zentrale Blutbank des Landes schafft es nur ca. 30% des Bedarfes an Blutprodukten zu decken. Durch die Corona- Pandemie ist diese Zahl auf weniger als 10% gesunken, und hat den bestehenden Engpass in eine schwere Krise gebracht. Landesweit wurde dazu aufgerufen, keine Operationen mehr durchzuführen. Dieser massive Mangel an Blut stellt ein enormes Problem in der Gesundheitsversorgung dar.

Um dieser Krise nachhaltig zu begegnen,  bauen wir gegenwärtig in Partnerschaft mit dem "Malawi Blood Transfusion Service" eine dezentrale Blutbank in Malawi auf.

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