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MEDIZINISCHE VERSORGUNG

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Wir versorgen Patienten in einer medizinisch unterentwickelten Region durch Ausbildung malawischer Fachkräfte.

  MEHR ZUGANG ZU MEDIZINISCHER VERSORGUNG DURCH  AUSBILDUNGS- UND DIAGNOSTISCHE MÖGLICHKEITEN

Das Nkhoma Hospital in der Zentralregion Malawis ist seit 2019 das Zentrum eines strategischen Plans, um ein medizinisches Versorgungsnetzwerk für Malawi aufzubauen.

Das Nkhoma Krankenhaus dient als Ausbildungszentrum und befindet sich deswegen seit 2020 in dem Prozeß, sich von einer Gesundheitseinrichtung auf Distriktebene in ein nationales Lehrkrankenhaus zu entwickeln.

Den Kern bildet unser Projekt:

Aufbau der Ausbildungsprogramme in den Bereichen der Chirurgie und Qualität in der Labormedizin in Malawi.

Absolventen der Ausbildungsprogramme am Nkhoma Hospital werden zu Multiplikatoren in den Krankenhäusern des Versorgungsnetzwerkes und tragen zu einer verbesserten und flächendeckenderenden Versorgung der Bevölkerung bei.

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Die Mehrheit der Bevölkerung in Malawi kann sich eine medizinische Versorgung in einem Krankenhaus nicht leisten. Operationen am Nkhoma Hospital kosten zwischen 50 und 150 € und ist trotz des bereits sehr geringen Preises für 85% der Bevölkerung nicht bezahlbar. Eine Studie des malawischen Zentralkrankenhauses schätzt, das ein Drittel der malawischen Bevölkerung mit einer Krankheit lebt, die eine chirurgische Behandlung benötigt.

 

Um gerade den am stärksten Benachteiligen Menschen Zugang zu Operationen und medizinischer Behandlung zu ermöglichen, haben wir einen Patientenhilfsfond eingerichtet.

 EIN HILFSFOND FÜR PATIENTEN SCHAFFT ZUGANG ZU MEDIZINISCHER BEHANDLUNG

Mit einer Spende von nur 50 € können wir einen Leistenbruch heilen und jemandem ein schmerzfreies Leben ermöglichen.

Eine lebensrettende Darmkrebsoperation kann bereits mit einer Spende von 150 € durchgeführt werden.

Ihre großzügige Unterstützung macht es möglich, dass auch Menschen ohne oder mit sehr geringen finanziellen Mitteln lebensrettende medizinische Versorgung erhalten können.

Wir sind zutiefst dankbar für Ihre Spende und die wertvolle Unterstützung von Spenderinnen und Spendern wie Ihnen! Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und Menschen in Not helfen.

 WAS KOSTET ES EIN LEBEN ZU VERBESSERN ODER GAR ZU RETTEN?

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Was ist nötig, um ein Leben zu retten?

Ein Beispiel für die Auswirkungen unseres Projekts:

Im Oktober wurde der fünfjährige Madalitso K. (Name von uns geändert) mit einer verschleppten Lungenentzündung zu uns ins Krankenhaus gebracht. Seine rechter Brustraum war zu 90% mit Eiter gefüllt, sein Zustand lebensbedrohlich. Die Armut hat seine Eltern zu lange vom Krankenhaus ferngehalten. Das chirurgische Team unseres chirurgischen Ausbildungsprogrammes hat dem Jungen einen Schlauch in die Brusthöhle (Thoraxdrainage) eingeführt, der eine Woche dort verbleiben musste um den Eiter abzulassen.

Zusätzlich benötigte der kleine Junge mehrere Tage lang eine intensivmedizinische Versorgung, die dank des Ausbildungsprogramms nun am Nkhoma Hospital möglich ist. Seine Blutwerte mussten  täglich durch das Labor überwacht werden, um lebensrettende Medikamente gezielt verabreichen zu können. Dank der signifikanten Qualitätssteigerung des Labors durch das labormedizinische Ausbildungsprogramm, konnten die Laborwerte als zuverlässige Indikatoren für die Therapie genutzt werden konnten.

 

Madalitso konnte nach anstrengenden 10 Tagen gesund entlassen werden.

Und seine Behandlungsrechnung?
Diese Kosten konnten wir aus dem Patientenhilfsfond begleichen.

Die Menschen auf den Fotos sind Persönlichkeiten mit eigener Stimme und Würde. actMED erhielt von ihnen oder den Erziehungsberechtigten die Einverständniserklärung, diese Bilder zu verwenden.

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